theateraustria.net


 

OPER & OPERETTE

OPERNHÄUSER

OPERNFÜHRER

OPERETTENFÜHRER

GESCHICHTE

FACHWÖRTER-LEXIKON

FLAMENCO & TANZ

SPIELPLÄNE

FLAMENCO-STUDIOS

TANZSCHULEN

GITARRE

KÜNSTLER

KÜNSTLER EINTRAGEN

FLAMENCO LINKS

GESCHICHTE

STILARTEN

KLASSIK

SPIELORTE

KONZERTFÜHRER

INSTRUMENTENKUNDE

THEATER

THEATER & KABARETT

ENGL.THEATERS

ADRESSEN & DIVERSES

MUSEEN

LINKS

IMPRESSUM

 

 

 

Instrumentenkunde & Fachwörterverzeichniss

 

A - F
G - L
M - R
S - Z

____________________________

M  N  O  P  Q  R

 

 

M

 

Madrigal mehrstimmige Vokalkomposition mit meist weltlichem Text aus dem 16. und 17. Jahrhundert

'Maestoso  majestätisch

Maestro (ital. Meister), inoffizieller Titel für Lehrer an Konservatorien, Dirigenten, herausragende Solisten und Komponisten

Mandoline Zupfinstrument. Seit dem 17. Jahrhundert, von Italien stammend in ganz Europa verbreitet. Die Saiten werdem mit einem Piektrum gespielt. Das Instrument hat einen hellen, kräftigen und zuweilen rauschenden Klang:

Marcia  Marsch

Marciale  (marziale), marschartig

Matinee  Vormittagsveranstaltung, Frühkonzert

Melodik Lehre von der Melodie, Art der Melodieführung

Melodram ein musikdramatisches Werk, in dem das gesprochene Wort und die dazugehörende Handlung durch eine, die Aussage vertiefende Musik begleitet wird

Melos die besondere Art der Tonbewegung (auf und ab)

Membranophone Membran- (Fell-) Klinger, Bezeichnung für Schlaginstrumente

Meno  weniger

Menuett altfranzösischer Tanz in mäßig bewegtem Zeitmaß, 3/4-Takt; auch der 3. Satz der klassischen Sinfonie

Messe Kompositionsform für den römisch-katholischen Gottesdienst

Metronom ein kleiner, durch Federwerk aufziehbarer Apparat zur genauen Tempoangabe. Er findet Verwendung z.B. beim Üben eines Instrumentes

Metrum (Metrik), Maß, Versmaß, Folge von schweren und leichten Taktteilen. Im 2/4-Takt z.B. ist das erste Viertel schwer (betont), das zweite leicht (unbetont)

Mezzo  mittel-,halb-

Mezzosopran weibliche Stimmlage zwischen Sopran und Alt

Moderato  gemäßigt, gemäßigt rasch

Modulation Übergang von einer Tonart zu einer anderen

Moll  (Dur)

Molto  viel,sehr

Monodie (griech. Einzelgesang), der um 1600 in Italien entstandene Sologesang mit Instrumentalbegleitung. Die Monodie beeinflußte fast alle Gattungen der Instrumentalmusik und war eine der Grundvoraussetzungen für die Entstehung der Oper

Monodrama dramatische Soloszene oder dramatisches Bühnenwerk für eine Person

Moresca  (Moriske, Moriskentanz), Sammelbezeichnung für pantomimische Tänze, eigentlich

Mosso  bewegt

Motiv  kleinste musikalische Spannungseinheit

Mundstück das Anblasstück bei den Blasinstrumenten

Musette Mittelteil von Gavotte und Menuett. So bezeichnet, weil die Bässe dieser Mittelteile den Dudelsack (= Musette) nachahmen

Musical (Musical Comedy, Musical Play), Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene spezielle Form des nordamerikanischen Musiktheaters mit gesprochenem Dialog, Gesang, Tanz und reicher Bühnenausstattung

Musica viva  Bezeichnung für zeitgenössische Musik

Musikdirektor Titel für den Leiter eines Orchesters oder Opernensembles

Musikdrama auf verschiedene Arten unternommenes Bestreben, Handlung, Wort und Musik streng aufeinander zu beziehen. Als Begriffbevorzugt für das Schaffen Richard Wagners angewandt

Mutation  Stimmwechsel

Mysterien Mysterienspiele, mittelalterliche Spiele mit Text und Musik, die geistlichen oder historischen Inhalt haben können

 

 

zum Seitenanfang

N

 

Nachahmung musikalische Satzart, bei der die einzelnen Stimmen einen von einer anderen Stimme zuvor gebrachten Gedanken in ähnlicher Weise wiederaufnehmen. Kanon und Fuge sind strenge Formen der Nachahmung

Naturalistisch (Naturalismus), Nachahmung, die Natur nachahmend

Neumen (Neumenschrift), aus der Spätantike stammende und bis ins hohe Mittelalter gebräuchliche linienlose Notationszeichen. Vorläufer der modernen Notenschrift

Nocturno (Nottuno), Nachtstück, träumerisches Stück

Non  nicht

Nonenakkord Zusammenklang von vier übereinanderliegenden Terzen (z.B. d-fis-a-c-e). Der Abstand des höchsten vom tiefsten Ton beträgt eine »None«, meist der »neunte« Ton in der Tonleiter

Nonett Musikstück für neun Instrumente oder Stimmen

Notation Notenschrift, die schriftliche Musikaufzeichnung, und die dazu notwendigen Zeichen und Symbole

Notturno  - Nocturne

Nummernoper Oper, in der Arien, Duette usw. in sich abgeschlossene, unverbundene »Nummern« darstellen

 

 

zum Seitenanfang

O

 

Obbligato »verbindlich«; eine obligate Stimme darf nicht ausgelassen oder gestrichen werden

Obertöne Töne, die in jedem Ton unhörbar mitschwingen und die Klangfarbe eines Instrumentes ausmachen

Oboe  die alte Schreibart »Hoboe« zeigt noch die Namensherkunft an, nämlich »hautbois«, hohes Holz. Etwa dreihundert Jahre bekanntes Holzblasinstrument. Der Klang ist herb, leicht näselnd, zuweilen scharf, nicht so weich wie bei der Klarinette, persönlicher als der der Flöte

Oktave die achte Tonstufe (vom Ausgangston gerechnet) derTonleiter

Oktett  Tonstück für acht Instrumente oder Stimmen

Onestep um 1910 in den USA entstandener sehr schneller, marschähnlicher Gesellschaftstanz

Oper wörtlich »Werk«. Dramatisches Dichtwerk mit ganz oder überwiegend gesungenem Text, wobei die Musik die Wirkung steigert und vertieft

Opera buffa »närrische« Oper, heitere Stoffe aus dem Alltag, Typenoper

Opera semisera  »halbernste« Oper

Opera seria »ernste« Oper, altitalienisch, Stoffe aus Götter- und Heldenwelt, Typenoper

Operette Abart der kleinen Komischen Oper, des Singspiels, der Gesangsposse. Hat sich vor allem seit Offenbach und Johann Strauß zu einer selbständigen Gattung entwickelt. Entscheidendes Kennzeichen ist die Vorherrschaft von Tanzmelodien

Ophikleide altes, im heutigen Sinfonieorchester nicht mehr gebräuchliches Blechblasinstrument. An ihre Stelle setzt man die -»Baßtuba

Opus  Werk eines Komponisten

Oratorium musikalische Darstellung biblischer oder sagenhafter Stoffe durch Chor, Einzelstimme und

Orchester Gesamtheit der Instrumente. Genannt nach dem Platz, auf dem sich in den altgriechischen Spielen der Chor bewegte

Orgelpunkt lang ausgehaltener oder ständig wiederkehrender Baßton, über dem die Harmonien wechseln, gleichgültig ob sie zu dem Baßton-»passen«oder nicht

Ostinato ständige Wiederholung eines kleineren melodischen oder rhythmischen Motivs

Ouvertüre ursprünglich »Eröffnungsstück«. Später verstand man darunter solche Instrumental

suiten, die als ersten Satz eine »französische Ouvertüre« aufwiesen. Die französische Ouvertüre beginnt mit einem langsamen Teil, dann folgt ein fugierter schneller Teil, zum Schluß kehrt der langsame Teil wieder. Die »italienische Ouvertüre« stellt den langsamen Teil in die Mitte

Pantomime getanzte, häufig von Musik begleitete Bühnenhandlung. Auch szenisches Ballett und Ausdruckstanz

 

 

zum Seitenanfang

P

 

Parlando Gesangsvortrag mit einer dem schnellen Sprechen nahekommenden Tongebung

Partita eine Folge (»Suite«) mehrerer in der gleichen Tonart stehender Tonstücke, ursprünglich von Tanzstücken

Partitur Aufzeichnung sämtlicher Stimmen eines Tonstückes taktweise übereinander

Passacaglia alter Tanz in dreiteiligem, langsamen Takt. Dann entsprechendes Instrumentalstück, das sich auf einem immer wiederkehrenden Thema (meist im Baß) aufbaut

Passepied altfranzösischer Rundtanz aus der Bretagne im 3/8- oder3/4-Takt. Der Passepied ähnelt einem schnell getanzten Menuett

Passion Vertonung der biblischen Leidensgeschichte (z.B. die »Matthäus-Passion« von Johann Sebastian Bach)

Pastorale ländliches Stück (eigentlich »hirtenmäßig«)

Pauke Schlaginstrument (oft mit der großen Trommel verwechselt). Kupferkessel, die mit gegerbtem Fell überzogen sind, welches mit Schlägeln bearbeitet wird. Die Pauke kann (im Gegensatz zur großen Trommel) auf verschiedenen Tonhöhen gestimmt werden

Pavane aus dem 16. Jahrhundert stammender, langsamer Schreittanz spanisch-italienischer Herkunft

Pianissimo  äußerst leise

Piano  leise

Piccoloflöte kleine Flöte, die etwa acht Töne höher klingt als die große Flöte. Ihre hellen, schrillen Töne dienen stets zur Charakterisierung besonderer Stimmungen

Piu  mehr

Pizzicato (wörtlich: »gekniffen«). Gekniffen oder gezupft werden Harfe und Gitarre. Bei besonderen Gelegenheiten läßt man auch Geigen, Bratschen, Celli und Kontrabässe pizzicato spielen; dabei wird der Ton nicht durch Bogenstrich hervorgebracht, sondern durch Zupfen der Saite mit dem Finger. Das erzeugt einen abgerissenen Klang

Poco  wenig, ein wenig

Polka   böhmischer Tanz im 2/4- oder 4/8-Takt Polonaise  polnischer Tanz in mäßig bewegtem 3/4-Takt

Polyphonie Vielstimmigkeit, Zuordnung gleichberechtigter Stimmen

Polyrhythmik mehrere verschiedene, aber gleichzeitig erklingende Rhythmen

Polytonalität »Viel-Tonartlichkeit«, Beziehung nicht auf eine Grundtonart, sondern auf mehrere H> auch Tonalität)

Posaune das bekannte Blechblasinstrument mit einem Zugbügel (Zugposaune). Es gibt aber auch Posaunen mit Ventilen (Ventilposaunen). Am gebräuchlisten ist die Tenorposaune. Die Baßposaune reicht nicht nur sechs Töne tiefer, sondern hat auch einen volleren Klang. Zuweilen wird auch eine Kontrabaßposaune verwendet. Der alte italienische Name »Trombone« offenbart, daß die Posaune zur Trompetenfamilie gehört. Der Klang ist wuchtig, feierlich, erhaben

Potpourri ein Musikstück, das aus der Aneinanderreihung beliebter Melodien besteht (z.B. Operetten-Potpourri)

Praeludium  (Präludium), Vorspiel, Einleitung

Prestissimo  äußerst schnell

Presto  schnell

Primaballerina die Rang erste Solotänzerin eines Balletts

Primadonna die Rang erste (Sopran-)Sängerin eines Opernensembles. Gefeierter Gesangsstar

Prima uomo der Rang erste (Tenor-)Sänger eines Opernensembles

Programm-Musik Musik, für die nicht rein musikalische Gesetze formgebend sind, sondern eine außermusikalische (etwa dichterische) Vorstellung, ein »Programm«

 

 

zum Seitenanfang

Q

 

Quadrille Ende des 18. Jahrhunderts entstandener französischer Gesellschaftstanz, der im 2/4-oder 6/8-Takt von einer gleichen Anzahl von Paaren im Karree getanzt wird

Quarte Abstand von vier Tönen (zwei Ganztonschritte und ein Halbtonschritt)

Quartett geschlossener Viergesang, auch geschlossene instrumentale Vierergruppe

Quasi  fast wie, gleichsam

Querflöten Bezeichnung für die Instrumentengruppe, der im Unterschied zu den Längsflöten (z.B. Blockflöten) beim Spiel quer gehaltenen Flöteninstrumente

Quinte Abstand von fünf Tönen (drei Ganztonschritte und ein Halbtonschritt)

Quintett geschlossener Fünfgesang, auch geschlossene instrumentale Fünfergruppe

Quodlibet (lat. quod übet = was beliebt), die improvisiert vorgetragene Aneinanderreihung verschiedener Melodien, bzw. Lieder mit meist scherzhaftem Charakter. Oft auch gleichbedeutend mit Potpourri gebraucht

 

 

zum Seitenanfang

R

 

Ragtime Gegen 1900 in den USA entstandener Typ eines Unterhaltungsstückes für Klavier mit rhythmisch scharfer Akzentuierung. Neben Blues und Spiritual eine Vorform des Jazz

Ratsche gehört zur Gruppe des Schlagzeugs, Holzkasten mit Holzzahnrädern, deren Zähne (nicht parallel) durch Kurbelung bewegt werden und an zwei Blech-(auch Holz)Streifen entlang »ratschen«. Dadurch entsteht ein knarrendes, durchdringendes Geräusch

Refrain  Kehrreim, ein wiederkehrender Melodieteil Register  die verschiedenen Pfeifengruppen mit einheitlichem Klangcharakter bei der Orgel. Ferner auch die Bereiche der menschlichen Stimme, die in allen Stimmgattungen einen gleichartigen Klangcharakter haben (z.B. Bruststimme und Kopfstimme)

Reigenlied mittelalterliches Tanzlied mit einstimmigem Wechselgesang von Vorsänger und Chor

Reihe nennt man zweckmäßigerweise heute in der Zwölfton-Technik das, was man sonst als Thema oder Motiv bezeichnet. Es gibt außer der Ton-Reihe auch andere Reihen, z.B. die rhythmischen

Repertoire alle Bühnenwerke, die einem Theater zur Aufführung zur Verfügung stehen. Auch alle Stücke, die ein Künstler zum Vortrag bereithält

Repetition  Wiederholung H> in diesem Zusammenhang auch Korrepetitor)

Reprise »Wiederaufnahme«. Ursprünglich bezeichnete Reprise nur die Wiederholung eines Teils. In der Sinfonie folgt die Reprise auf die Durchführung und stellt nicht eine notengebundene Wiederholung des Thementeils dar, sondern eine gedankliche Wiederaufnahme, die mehr oder minder ausgeschmückt, verlängert oder verkürzt sein kann. Ähnlich der dritte (Schluß-)Teil der Da-capo-Arie

Requiem Totenmesse. Berühmte Requiem-Kompositionen stammen z.B. von Mozart und Verdi

Requisite alle Gegenstände, die für die Ausgestaltung eines Bühnenbildes benötigt werden

Resonanz Klangverstärkung, z.B. durch Hohlkörper aus Holz

Rezitativ Sprechgesang. In der Oper vielfach der, nur mit kurzen Instrumentalakkorden gestützte, schnell gesungene »Handlungstext«

Rhapsodie Stück in freier Form unter Benutzung von volksliedartigen Weisen

Rheinländer Mitte des 19. Jahrhunderts entstandener, polkaähnlicher deutscher Paartanz im mäßig bewegten 2/4-Takt

Rhythmus (Rhythmik), Grundmaß ständig wiederkehrender Unterschiede von Tönen längerer oder kürzerer Zeitdauer. Nicht zu verwechseln mit »Takt« (-»dort). Z.B. stehen Polonaise und Mazurka

im 3/4-Takt, haben jedoch durchaus verschiedenen Rhythmus

Rigaudon altprovenzalischer Tanz in lebhafter Bewegung

Ritornell Refrain in italienischen Vokal formen. Im 17. und 18. Jahrhundert auch Bezeichnungen für die wiederholt in der Oper auftretenden instrumentalen Zwischenspiele

Rokoko wörtlich »Grottenwerk«, Kunstrichtung in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, in der anmutige Verzierung und schnörkelndes Linienwerk überwogen. Philipp Emanuel Bach, Piccini und Pergolesi sind Rokokomusiker; Mozart entstammt dem Rokoko, hat es aber in seinen späteren Werken überwunden

Romantik im engeren Sinne, die musikalische Sprache der Zeit Webers, Schuberts, Schumanns u.a. Im aligemeinen Sinne die gemüthaft-innerliche Empfindungsweise

Romanze liedartiges Gesangsstück. An keine bestimmte Form gebunden

Rompreis französischer Staatspreis für Kompositionsschüler des Pariser Konservatoriums (drei Jahre Freiaufenthalt in Italien)

Rondo »Rundgesang«. Ein Instrumental- oder Gesangsstück,, in dem der Hauptgedanke mehrmals wiederkehrt, während sich Nebengedanken zwischen die Wiederholungen schieben

Rührtrommel unterscheidet sich von der kleinen Trommel dadurch, daß sie wesentlich höher ist und keine Schnarrsaite besitzt. Daher der dumpfe, unheimlich drohende Klang

 

zum Seitenanfang

 

 

 

A - F
G - L
M - R
S - Z

____________________________

M  N  O  P  Q  R

 

 

[Theateraustria.net] [Theater] [musik-klassik] [Oper] [Bühne&Kabarett] [Flamenco-spielplan] [flamenco- gesang] [Links] [impressum] [opernführer-alt] [studios-flamenco] [oper-spielplan] [!Tanzschulen!] [Museen] [Hotels] [Konzertführer] [konzerte-spielplan] [CD & DVD Archiev] [Flamenco Links] [Operettenführer] [Instrumentenkunde - Fachwörter A-F] [Instrumentenkunde - Fachwörter G-L] [Instrumentenkunde - Fachwörter M-R] [Instrumentenkunde - Fachwörter S-Z]