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Konzertführer
Bela BARTOK 1881-1945
Einleitung
Orchesterwerke
Tanzsuite Musik für Saiteninstrumente & Schlagzeug und Celesta Divertimento für Streich-Orchester
Konzert für Orchester 1. Klavierkonzert 3. Klavierkonzert
Konzert für zwei Klaviere und Schlagzeug Violinkonzert
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Kammermusik
Sechs Streichquartette Klavierwerke
Einleitung
Bela Bartok (Bartók) (1881 -1945, Ungar) studierte unter anderem bei L. Erkel, wurde 1906 Klavierprofessor an der Landesakademie in Budapest. Hauptwerke: Opern, Orchester- und Kammermusik, Klavierwerke.
In Bartoks musikalischem Werk treffen altes Volksgut und neuzeitliche Nüchternheit zusammen. Kaum ein anderer Vertreter der Neuen Musik ist so verwurzelt in Volksliedern und Volkstänzen seiner engeren und weiteren Heimat wie der Ungar Bartok; kein anderer arbeitet gleichzeitig so naturwissenschaftlich genau, ja sogar mit der Stoppuhr (buchstäblich) wie er. Eine wahrlich seltsame Mischung. Mit der Aussage Beethovens, Musik sei eine höhere Offenbarung, haben seine Werke kaum etwas zu tun. So sehr er aber die alten Harmoniefunktionen verneint, so sehr er jede Gefühlsbetontheit ablehnt ein Formzertrümmerer ist Bartok nicht. Nur erwächst ihm die Form vorwiegend aus dem Rhythmus. Freilich nicht aus jenem motorischen (was ja immerhin »seelenlosen« heißt) Rhythmus, der uns zum Überdruß als das Maß aller Dinge angepriesen wurde, sondern dem gewachsenen Rhythmus östlicher Volksmusik. Diesen wiederum übernimmt er nicht mechanisch, sondern sucht dessen gestaltbildenden Kräften beizukommen. Oft gelingt es ihm, bis zum rhythmischen Kern, zum Ur-erlebnis des Rhythmus' vorzustoßen. Nicht verschweigen läßt sich, daß Bartok zwar oft mit der seelischen Wünschelrute solche Schätze hebt, ihnen aber als Mensch des 20. Jahrhunderts ebenso oft mit dem Rechenstift beizukommen sucht. Daher das Widerspruchsvolle seiner Musik.
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