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Opernführer

 

Johann Strauss

 

(1825-1899, Österreicher), Angehöriger einer hochbegabten Familie von Tanzkomponisten, wurde gegen den Widerstand seines Vaters Musiker, machte als ganz junger Tanzkapellmeister seinem Vater Konkurrenz, übernahm nach dessen Tode seine berühmte Kapelle, spielte und komponierte sich bald in die erste Reihe aller lebenden Walzerkomponisten, unternahm mit seiner Kapelle zahlreiche Auslandsreisen.

Durch ihn erst wurde der Wiener Walzer zu einer noch heute unerschütterten musikalischen Weltmacht. (Nebenbei: mit dieser Familie Strauß ist weder Richard Strauß noch Oscar Straus verwandt.)

Ein neunzehnjähriger Jüngling spielt mit einer kleinen Kapelle in einem Biergarten in einer Wiener Vorstadt zum Tanz auf, übernimmt nach des Vaters Tod dessen Kapelle und spielt weiter zum Tanz auf, begnügt sich nicht mit den vorhandenen Tänzen, sondern komponiert Hunderte von Walzern, Galopps, Polkas und dergleichen für seine Tanzkundschaft, wird weltberühmt, erfreut sich der liebenden Hochachtung so eigenwilliger Meister wie Brahms und Wagner, führt in seinen Unterhaltungskonzerten u.a. Werkbruchstücke des in Wien wenig geschätzten Wagner auf, spielt im Freundeskreis am liebsten Kammermusik von Beethoven und Mozart, kommt erst als hoher Vierziger mit der Bühne in Berührung, schreibt gleich als eine seiner ersten Operetten ein Werk, das wahrhaft unvergänglich ist: »Die Fledermaus«, begründet damit ungewollt die Vorherrschaft der Wiener Operette zu einer Zeit, in der von Paris aus Offenbach die Welt mit seinen Werken bezauberte, und - was noch mehr sagt - er legt die Wiener Operette so breit und so tief an, daß sie auch noch bedeutende Nachfolger fand (im Gegensatz zu Offenbach).

 

Woher dieser unglaubliche Erfolg? Man verweist zur Erklärung meist auf das sanges- und tanzfreudige Wien jener Jahrzehnte, auf die erstaunliche musikalische Begabung und auf die nicht analysierbare Schöpferkraft von Johann Strauß Sohn. Das ist alles richtig; aber eines wird vielfach übersehen, und das ist die doppelte Schulung dieses wahrhaft großen Mannes: seinen künstlerischen Geschmack schulte er ständig an den Meisterwerken der ernsten Kunst, zugleich aber schulte er den Blick für die Wirkung seiner eigenen Kompositionen an der (von vielen »Künstlern« so verachteten) breiten Masse, für die er schrieb - nicht anders als jener Luther, der mit seiner Bibelübersetzung auch »wirken« wollte und daher, »dem gemeinen Volk aufs Maul schaute«. Vor künstlerischen Verstiegenheiten bewahrte diesen Feuerkopf die an Hans Sachs gemahnende Verbindung mit dem Volk, vor se¬nen Plattheiten der Umgang mit edler Musik.

 

Sagt man von Offenbach, seine Hauptwirkung gehe von den witzigen Couplets aus (was nur bedingt richtig ist), so ruhen die Operetten von Johann Strauß vorwiegend auf den Tanzliedern. Keineswegs nur auf den Walzer-Liedern, sondern auf den Tanzliedern schlechthin. Von der großartigen Walzerszene im zweiten Fledermaus- Akt bis zur Barkarole der Nacht in Venedig, vom wirklich auch musikalisch spritzgebackenen »Hochzeitskuchen, bitte zu versuchen« (Zigeunerbaron), bis zum Schlußchor im Wiener Blut wird alles Bedeutende vom Tanzlied aus gestaltet. Und diese Tanzlieder sind mehr als schmeichelnde, lockende Walzer, sprühende Galopps, funkelnde Polkas; sie sind rein musikalisch so stark, daß sie selbst in ganz kunstloser (man darf zuweilen sogar sagen: gestaltloser) Reihung als geschlossene Kunstwerke anmuten. Beispiele dafür bieten das Potpourri der Fledermaus-Ouvertüre, die Erinnerungs-Pantomime des Gefängnisdirektors im dritten Fledermaus-Akt, die Konzertwalzer Geschichten aus dem Wienerwald, An der schönen blauen Donau (Dieser eigentlichen Wiener Internationalhymne) und vieles mehr.

 

 

Die Fledermaus

 

Operette in drei Akten Text von Karl Haffner und Richard Genee

 

Personen:

  • Gabriel von Eisenstein, Rentier (Tenor)
  • Rosalinde, seine Frau (Sopran)
  • Frank, Gefängnisdirektor (Baß)
  • Prinz Orlofsky (Mezzosopran)
  • Alfred, Gesangslehrer (Tenor)
  • Dr. Falke, Notar (Bariton)
  • Dr. Blind, Advokat (Baß)
  • Adele, Kammermädchen von Rosalinde (Sopran)
  • lda, ihre Schwester
  • Frosch, Gerichtsdiener
  • Herren und Damen, Masken, Bediente

 

Uraufführung: 5. April 1874, Wien, Theater an der Wien

 

Eine so seltsame Mischung das Textbuch auch ist (ursprünglich ein Lustspiel von Benedix, dann eine Vaudeville von Meilhac und Halevy, schließlich ein Operettenbuch von Haffner und Genee), so überraschend glücklich wurde es vom Publikum aufgenom¬men, weil hier nicht wie im Singspiel oder der französischen Operette Menschen aus anderen Welten, sondern Menschen der üblichen Umwelt auftraten. Freilich, die Hauptsache mußte der Komponist geben. Und er tat es: mit quellenden melodischen Einfällen, mit Tanzliedern und großen Ensembles, mit Pantomime und glänzender Instrumentierung, aber auch mit sorgfältiger musikalischer Charakterisierung der einzelnen Personen.

1. AKT: Der Gesangslehrer Alfred bringt seiner Jugendliebe Rosalinde, der Frau des Rentiers Eisenstein, ein Ständchen - und hofft auf mehr; denn er weiß, Eisenstein muß heute ins Gefängnis wegen Beleidigung. Schon erscheint Eisenstein mit seinem Rechtsanwalt Blind, der beim Prozeß eine unrühmliche Rolle gespielt hat. Aber der Notar Dr. Falke, der einst als Fledermaus auf einem Maskenball erschienen und von Eisenstein lächerlich gemacht worden war, beredet Eisenstein, er solle seine Strafe erst am nächsten Tage antreten und heute Abend auf das Fest des Prinzen Orlofsky gehen. Sogleich wirft sich Eisenstein in den Frack, verabschiedet sich rührend von seiner Frau, die über solche Gefängniskleidung staunt, und geht mit Falke davon. (»O Gott, o Gott, wie rührt mich dies«).

Da auch das Kammermädchen Adele das Haus verläßt (angeblich, um ihre kranke Tante zu besuchen, in Wirklichkeit, um das Fest bei Orlofsky mitzumachen), ist nun für den Liebhaber Alfred die Stunde gekommen: frech und gottesfürchtig dringt er ein, zieht Schlafrock und Pantoffeln des Hausherrn an, macht es sich bequem, betört Rosalinde durch seinen Tenor - doch muß er plötzlich den Ritter spielen: der Gefängnisdirektor Frank, auch er auf dem Weg zu Orlofsky, will Eisenstein ins Gefängnis holen, sieht Alfred in Pantoffeln, hält ihn für Eisenstein und nimmt ihn mit. Um Rosalindes Ruf zu retten, klärt Alfed das Mißverständnis nicht auf.

 

2. AKT: Auf dem Fest beim Prinzen Orlofsky; es geht merkwürdig zu dort, aber»... s'ist mal bei mir so Sitte«. Für seine kleine Fledermaus-Rache hat Dr. Falk einige Personen bestellt: das Stubenmädchen Adele (die sich zum Erstaunen Eisensteins als junge Sängerin ausgibt und bewährt), den Gefängnisdirektor Frank (der sich als »Chevalier Chagrin« mit Eisenstein anfreundet) und schließlich auch Rosalinde als »ungarische Gräfin« in Maske. Mit der schönen Maske beginnt Eisenstein (als angeblicher Marquis) sogleich einen heftigen Flirt, in dessen Verlauf die »Gräfin« seine hübsche Taschenuhr in Verwahrung nimmt. Die Nacht hindurch wird getanzt, gesungen, getrunken und geflirtet (»Brüderlein und Schwesterlein«). Morgens um sechs verlassen der »Chevalier Chagrin« und der »Marquis« das Fest; der eine, um seinen Posten als Gefängnisdirektor, der andere, um seine Strafe anzutreten.

 

3. AKT: Im Gefängnis waltet der schwer alkoholisierte Gerichtsdiener Frosch seines Amtes. Dr. Frank, nicht minder betrunken, möchte sich ein wenig hinlegen, bekommt aber Besuch vom Kammermädchen Adele, die ihn bittet, er möge sie als Sängerin ausbilden lassen. Vollends verdreht wird er, als jetzt auch noch der »Marquis« eintrifft und behauptet, Eisenstein zu sein. Eisenstein? Der sei doch schon gestern Abend eingeliefert worden! Da dämmert dem guten Eisenstein etwas. Schleunigst fängt er draußen den Advokaten Blind ab, hüllt sich in dessen Robe und befragt nun als »Rechtsanwalt« den Gefangenen Alfred und seine eigene, eben hereinkommende Frau Rosalinde über den Sachverhalt. Doch wüten darf er nicht; denn Rosalinde hält ihm lächelnd seine Uhr entgegen, die sie ihm gestern als »ungarische Gräfin« nahm. Großes Gelächter : Orlofsky ist mit seinen Gästen erschienen und weidet sich an der gelungenen Fledermaus-Rache Dr. Fakkes.

 

 

 

 

 

Eine Nacht in Venedig

 

Komische Operette in drei Akten Text nach dem Französischen von F. Zeil und R. Genee

 

 

Guido, Herzog von Urbino (Tenor)

Dellaqua, Barbarucäo undTestaccio, Senatoren

Barbara Deüaquas Frau (Sopran) Agricola, BarbarucäosFrau Constanüa, Testaccios Frau Annina, Milchschwester von Barbara (Soubrette)

Caramello, Leibbarbier des Herzogs (Tenor) Pappacoda, Makkaronikoch Ciboletta, Köchin bei Dellaqua Enrico Piselli, Seeoffizier Ein Page Gäste, Musikanten, Diener, Mädchen usw.

Ort und Zeit: Venedig, Mitte des 18. Jahrhunderts Uraufführung: 3. Oktober 1833, Berlin, Neues Friedrich-Wilhelmstädtisches Theater

 

Zwei Textbücher wurden Strauß vorgelegt: die Nacht in Venedig und der Bettelstudent. Strauß wählte das erste - und Millöcker wurde mit dem zweiten weltberühmt, Die Nacht in Venedig ist textlich wirklich schwach und hat sich erst in einer späteren Bearbeitung Kreneks einigermaßen durchsetzen können. Die Uraufführung in Berlin war ein Reinfall - trotz einer Reihe herrlicher Melodien, an der Spitze die Barkarole »Komm in die Gondel«.

Der galante Herzog möchte auf einem Maskenfest Barbara, die junge Gattin eines alten Senators, gewinnen und verspricht demjenigen, der ihm dabei hilft, alles mögliche. Und nun geht die Verwirrung an. Der alte Senator bringt statt seiner Gattin Barbara seine Köchin Ciboletta als »seine Frau«, der Barbier Caramello will Barbara verkleidet in den Palast führen, setzt aber, ohne sie in ihrer Verkleidung zu erkennen, seine eigene Geliebte Annina in die Gondel und bemerkt seinen Fehler erst, als er die angebliche Barbara beim Herzog abliefert. Belustigt speist der Frauenverehrer-Herzogmitzwei »Barbaras«. Die wirkliche Barbara aber stürzt sich mit ihrem Geliebten Enrico in das Maskentreiben. Dort wird sie von ihrem Mann erkannt; sie behauptet aber, dieser Enrico habe sie eben vor einer Entführung durch den Herzog bewahrt. Nun hat der Herzog dieses Mal keine Eroberung machen können; der eifersüchtig wachende Koch Pappacoda wird durch Vermittlung seiner Liebsten Ciboletta zum Hofkoch ernannt, der Barbier Caramello wird durch Anninas Hilfe herzoglicher Verwalter, und Barbara hat ja längst ihren Enrico, so dass hier dem herzoglichen Appetit bereits Grenzen gesetzt sind.

 

 

Der Zigeunerbaron

Operette in drei Akten Text (nachjokai) von Ignaz Schnitzer

  • Personen:
  • Graf Peter Homonay (Bariton)
  • Conte Camero, königlicher Kommissär
  • SandorBarinkay, junger Emigrant, (Tenor)
  • Kälmän Szupän, reicher Schweinezüchter im
  • Banat (Komiker)
  • Arsena, seine Tochter (Sopran)
  • Mirabella, deren Erzieherin
  • Ottokar, ihr Sohn (Tenor)
  • Czipra, Zigeunerin (Alt)
  • Saffi, Zigeunermädchen (Sopran)
  • Bürgermeister von Wien
  • Zigeuner, Soldaten, Hofleute, Ratsherren usw.
  • Ort und Zeit: im TemeserBanat und in Wien, um die Mitte des 18. Jahrhunderts

Uraufführung: 24. Oktober 1885, Wien, Theater an der Wien

 

 

Trotz des auch heute noch anhaltenden Welterfolgs muß es einmal ausgesprochen werden: Strauß hat an dem Zigeuernbaron zuviel gearbeitet, hat ihn zu sehr in die Nähe der komischen Oper gebracht. So prächtig Walzer aus dem »Zigeunerbaron« manches Couplet, mancher Walzer, manches Ensemble ist die Spritzigkeit echter Operettenmusik fehlt an vielen Stellen doch recht bedenklich und wird durch Sentimentalität ersetzt (was allerdings stark durch das Textbuch bedingt ist).

 

1. AKT: Zum großen Verdruß des ungehobelten Schweinezüchters Szupän erhält der junge Barinkay die als herrenlos geltenden Güter seiner Eltern zurück. Aber Szupän, der sich auf diese Güter gespitzt hatte, findet einen Ausweg, indem er Barinkay mit seiner Tochter Arsena verkuppeln will. Diese jedoch verlangt spöttisch, Barinkay müsse erst Baron werden (sie liebt nämlich Ottokar, den Sohn ihrer Erzieherin Mirabella). Als die alte Zigeunerin Czipra ihn zum Zigeunerbaron ihrer Bande ausruft, wirbt er nochmals um Arsena, wird abgewiesen und will sich mit dem Zigeunermädchen Saffi zusammentun.

 

2.AKT: Nach der Brautnacht im verfallenen Herren sitz seiner Vorfahren findet Barinkay, durch einenTraum Saffis darauf hingewiesen, einen verborgenen Schatz. Am liebsten möchte Szupän ihm den Schatz entreißen. Da kommt der Werbeoffizier Homonay, verpflichtet Szupän und Ottokar gegen deren Absicht - zum Kriegsdienst in Spanien. Barinkay opfert den gefundenen Schatz für den Krieg. Doch auch der Sittenkommissär Carnero ist erschienen. In Mirabella und Ottokar hat er seine verschollene Familie wieder erkannt. Höchst sittenstreng entrüstet er sich über die wilde Ehe Barinkay-Saffi. Da beweist die alte Czipra, daß Saffi keine Zigeunerin, sondern die Tochter eines türkischen Paschas ist. Nun glaubt Barinskay, auf eine so hochgeborene Braut verzichten zu müssen, und läßt sich anwerben.

 

3. AKT: Szupän ist dem siegreichen Heer nach Wien vorausgefahren und erzählt den Staunenden von seinen angeblichen Großtaten. Barinkay aber war ein wirklicher Held; daher wird er in aller Form geadelt und führt Saffi heim - nicht ohne zuvor als Brautwerber Ottokars um Arsenas Hand aufgetreten zu sein.

 

 

 

Wiener Blut

 

Operette in drei Akten Text von Victor Leon und Leo Stein

 

Personen:

 

  • Fürst Ypsheim-Gindelbach, Premierminister von Reuß-Schleiz-Greiz (Bariton)
  • Balduin Graf Zedlau, Gesandter von Reuß-Schleiz-Greiz in Wien (Tenor)
  • Gabriele, seine Frau (Sopran)
  • Graf Bitowski
  • Franzisca Cagliah, Tänzerin am Kärtnertor-Theater(Sopran)
  • Kagler, ihr Vater (Komiker)
  • Pepi Pleininger, Probiermamsell (Soubrette)
  • Josef, Kammerdiener von Graf Zedlau (Tenor-buffo)
  • Ein  Wirt,  Ein  Fiakerkutscher,  Bediente, Wäschermädel usw.

 

Ort und Zeit: Wien 1815

Uraufführung: 25. Oktober 1899, Wien, Carltheater

 

 

Wiener Blut ist nicht von Strauß selbst bearbeitet worden, sondern nach des Meisters Hinweisen von Adolf Müller. Die vielen weltbekannt gewordenen Melodien stammen allerdings alle von Strauß selbst, und zwar aus einer Art Bestandsaufnahme längst vergessen geglaubter Einzelstücke. Müller hat diese Walzer und Lieder so geschickt eingesetzt, daß selbst der beste Straußkenner nicht bemerken würde, daß die eigentliche Operettenarbeit nicht von dem Walzerkönig selbst geleistet worden ist. Ähnliches gilt z.B. auch von Walzerzauber (1949), einer Bearbeitung von W.W. Göttig, in der Strauß selbst auftritt.

Der Graf Balduin Zedlau war einst ein langweiliger Landedelmann; daher hat ihn seine vergnügungsbedürftige junge Frau verlassen und lebt in Wien. Inzwischen wurde aber aus dem Edelmann ein Lebemann, der außer seiner Frau noch eine Geliebte (eine Tänzerin) hat und zudem ein Abenteuer mit einer Probiermamsell (der Braut seines Kammerdieners) einzufädeln sucht. Das gäbe allein schon genügend Anlaß zu Verwicklungen; diese werden jedoch vollends unentwirrbar, weil des Grafen Ministerpräsident, ein leicht vertrottelter alter Fürst, mit seinem verwirrten Gehirn noch mehr Wirrungen verursacht. Wer ist wer und wird wo von wem geliebt und wann mit wem betrogen? Die köstliche Situationskomik hält fast zu lange an, und man ist recht froh, wenn zum Schluß sich alles übersichtlich gruppiert: Graf zu Gräfin, Fürst zu Tänzerin, Kammerdiener zu Probiermamsell. Das Wiener Blut hat es eben selbst den Fürsten und Grafen von Reuß-Schleiz-Greiz angetan.

 

 

 

 

 

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